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Know How

Wandern extrem: Was anziehen? Was mitnehmen?

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Sich selbst herausfordern
Speedhiking, Bergwanderungen, Wandermarathons oder 24-Stunden-Wanderungen stellen höhere Ansprüche an die Kondition und man sollte sich erst langsam an solche Herausforderungen herantasten. Mit der Kondition kommen nämlich auch Übung, Muskelaufbau und Stärkung der Sehnen und Bänder – und die sind nicht nur wichtig, um eine 24-Stunden- Wanderung durchzustehen, sondern auch für die leichtere Ausrüstung, die man dann gerne nutzt. Denn wenn es um Zeit, Kilometer oder Höhenmeter geht, ist jedes Gramm weniger Gepäck eine Erleichterung.

  • Wer trainiert genug ist, kann nämlich bei den sportlicheren Aktivitäten auf stabile Multifunktionsschuhe umsteigen. Diese haben weiterhin eine feste Sohle, durch die Steine nicht hindurchdrücken können, sind aber flach, leicht und bieten mehr Bewegungsfreiheit im Knöchel.

  • Als ergänzende Stabilisierung – und als Antrieb – ist ein fester Speedhiking Stock (ideal) oder teleskopierbarer Trekkingstock (Kompromiss) sinnvoll. Der Trekkingstock ist dabei etwas schwerer, aber lässt sich auch für normale Wanderungen zur Gelenkschonung und Entlastung besser einsetzen sowie bei Nichtgebrauch am Rucksack besser befestigen.

  • Für solch sportliche Aktivitäten ist auch ein Trinksystem einer Flasche vorzuziehen, weil man unkomplizierter trinken kann und dem Körper regelmäßiger und mehr Flüssigkeit zuführt. Das ist gut für die Leistungsfähigkeit.

 

Sicher auf langen Strecken
Wer viel und regelmäßig wandert, legt zwangsläufig mehr Wert auf die Leistung der Ausrüstung, deren Robustheit und Langlebigkeit. Grundbedingung ist dann Dauerhaftigkeit, weil die Wanderungen länger werden, über mehrere Tage gehen und man mehr Gewicht mit sich tragen muss. Auch die Zuverlässigkeit steht jetzt im Vordergrund.

  • Spätestens jetzt ist eine verlässlich wasserdichte und atmungsaktive Jacke notwendig, die zudem auch rucksacktauglich sein muss. Das bedeutet entweder eine robuste 3-Lagen Verarbeitung
    oder verstärkte Schulterpartien.

  • Mehr Gewicht im Rucksack verlangt nach einem Rucksack mit einem stabilen, tragenden Hüftgurt. Dazu muss die Länge vom Rucksack individuell auf die Rückenlänger angepasst werden. Ein Höhenverstellbares Tragsystem erlaubt die Feinjustierung, so dass auch Gewichte über 15 Kilo tragbar werden.

  • Wichtig auch: Der Schuh muss stabiler sein, mehr Knickschutz bieten, mehr Dämpfung haben und den
    Fuß gut führen. Ein klassischer Wanderschuh aus Leder ist ideal. Ob er wasserdicht durch eine Membran
    oder gebrauchsdicht durch Wachsen sein muss, ist hingegen eher Geschmacksache.

  • Zum Schluss rundet eine stabile, schnell trocknende Hose mit großen Taschen für die Wanderkarte die Ausrüstung ab.

Eigentlich hat man jetzt alles. Sinnvoll und überlegenswert sind natürlich auch Fleece, Daunenjacke, Softshell, Sitzkissen, Regenüberzug, Überhose, Sonnenschutz und allerhand andere praktische Accessoires. Entscheiden Sie selbst, wie intensiv Sie Ihr Wanderhobby ausüben möchten. Viel Vergnügen!

 

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